Joyner´s musikalische Karriere begann bereits in den frühen 90er-Jahren, einer Zeit, in der der Lo-Fi-Sound von Kollegen wie Smog, Lou Barlow und Will Oldham langsam aufkam. Der Mann aus Nebraska veröffentlichte einige Alben, John Peel konnte recht früh als Fan gewonnen werden, doch ohne regelmäßiges Touren blieb Joyner unter dem Radar einer größeren Öffentlichkeit. Seine Musik ist ein Kult für wenige. Joyners 12. Album hält einen weiteren Songzyklus bereit, der es wieder mal Wert ist, gehört zu werden. Stellenweise erinnern die Songs an die späten Velvet Underground (mit einer Prise von Cales "Paris 1919"), an die "On The Beach"-Periode Neil Youngs, die "Happy/Sad"-Zeit Tim Buckleys und an Townes Van Zandt (so um "Our Mother The Mountain"). Vielleicht der beste Songwriter, von dem man noch nie gehört hat. *Team Love