2. Soloalbum des gebürtigen Chilenen und Ex-Closer Music, in Bueno Aires und Paris aufgenommen und in Berlin abgemischt. Ein nahezu unklassifizierbares, mutiges Werk, das aufgrund seiner unkonventionellen Art konstant überrascht und fordert und den Adrenalinpegel oben hält. Denn "Ay Ay Ay" ist bis auf ein paar Ausnahmen nur aus Stimme gemacht, Aguayo macht Geräusche, imitiert Instrumente und konstruiert aus den Schichten gesampleter Loops daraus die mitreissende Basis, über die er dann auch noch lautmalerisch bis flüsternd singt. Was experimentell klingt, mündet in ein Album mit innovativer Catchiness, die den Hörer mit offenem Mund zurücklässt. Und das beste ist, das man das nicht hört, wenn man es nicht weiss. Klasse-Album! *Kompakt