Die Nachhaltigkeit des Fleet Foxes-Debuts lässt sich auf unterschiedliche Art ein Jahr später bei Le Loup genauso schön vollziehen wie bei diesem beeindruckenden Debut von Marcus Mumford und seinen Söhnen. Es sind die Chöre, die Harmonien, die Art und Integrierung des Banjospiels und die Art der Dynamik, die mehr als einmal an die flinken Füchse erinnern, insgesamt gesehen besitzt "Sigh No More" eine größere Massenkompatibilität. Zeitgenössische Crosby, Stills, Nash & Young, wenn man so will. Reihenweise Songs mit Mitsing- und -summpotential. verzichtet wird auf melancholische Am-Boden-zerstörtheit, stattdessen großartig inszenierter Breitwand-Folkrock, der klingt, als ob die Band seit Jahrzehnten nichts anderes tut, als Hits für ein akustisches Line-Up zu schreiben. Nicht ein Ausfall auf einem der besten Folkalben 2009. "Das Erbe des Bluegrass und der religiösen, befreiungstheologischen Folklore verschmelzen Mumford & Sons mit Rock-Elementen zu einer inbrünstigen Musik, die auch ohne die Unterstützung eines herkömmlichen Schlagzeugs rhythmische Energie aufbaut und schubweise abgibt. Form und Inhalt werden dabei in grandioser Weise aufeinander bezogen." (FAZ) *Coop