Es gibt Platten, die verwandeln ein Stück schimmerndes Plastik in eine immer währende Erinnerung, die Hirn und Herz nicht mehr verlassen will. So wie das zweite Album des amerikanischen Songwriters Chris Garneau. Mit einem Augenzwinkern, dem Gespür für magische Momente und nicht zuletzt einer ganz und gar außergewöhnlichen, knabenhaft hohen Stimme gelingt es dem Mann aus Brooklyn, uns mit in seine skurrile Welt voller Dramatik zu nehmen, meist unterstützt von Piano und Kammerorchester. Er setzt seinem schon prächtigen Debut noch einen drauf mit einem Album zwischen Sufjan Stevens und barocker Schlafzimmerfolkversponnenheit. LP mit Klappcover. *Fargo