Das US-Quintett vertreibt sich die Zeit gerne mit der psychedelischen Variante des Post-Dream-Shoegazer-Rock. Ebenso schweben sie in deutschen Krautrock-Gefilden, atmosphärisch dicht, hypnotisch und verwoben. Die Soundgeflechte erinnern nicht selten an BSS meets Do Make Say Think meets Portishead-artige Verschrobenheit. Der weibliche Gesang ist zaghaft und nahezu gespensterhaft flüsternd, die vernebelten Gitarrenlines wandern gen Horizont, treffen auf schleppende Beats, verdichten sich zu einem Knäuel aus emotionaler Dichte und geisterhafter Melancholie. Schaurig schön. *ATP