Zur Abwechslung wird man hier nicht mit der x-ten Reanimation von Ska-Punk belästigt, nein, die Züricher Boys feiern den scheinbar längst vergessenen Ska-Core wie man ihn seit den ersten beiden Bosstones nur noch selten vernimmt. D.h. vor allem: Lauter, härter, schneller, dreckiger - die Gitarre begeistert dank einer ordentlichen Ladung "Gain" mit erfrischendem Aggro. Der Sänger ist angepisst, sein Frust ist mit jedem Riff spürbar und das ganze im offbeat mit obligatorischen Bläsern. Laut Infowisch zwischen Suicide Machines und Transplants einzuordnen, dem kann ich nur zustimmen. Gutes Album. *808/Leech