In seiner Heimat Ungarn geniesst Sumo aka Ambrus Tövisház seit seinem genialen Vorgängeralbum den Status eines Nationalhelden. Aufgepimpt zu einem 7-köpfigen Ensemble ist auch der Nachfolger ein brodelnder, schwer kategorisierbarer Kessel voller überbordenden durchgeknallten wie elegischen Pophymnen jenseits dessen, was man so kennt. Abwechselnder Gesang, Vintage-Orgel, Cabretrockelemente, Surf, die Integrierung von Geräuschen, ein bisschen Jazz, Rock, Soul und eigentlich eher weniger bis gar nicht osteuropäische oder ungarische Einflüsse. Ein furioser und energetischer Melting Pot, perfekt gespielt und arrangiert. *Le Pop