Der Postrocksoul des Vorgängers ist 5 Jahre und ein paar Soloeskapaden her, nun überraschen die Wiener erneut und schliessen da an. Vom schleppenden Dub früher Tage ist wenig zu finden, stattdessen klingen sie jetzt eher öfter wie Massive Attack auf Funkrock. Bei " Hardwired" flimmert das alte Licht kurz auf, bei vielen Tracks schiebt eine Rockgitarre zum treibenden Zusammenspiel des peitschenden Drummings und dickem Bass. Durch die souligen Vocals kriegt das dann einen Black Rock-Touch. Ruhigere, von Bass und Stimme geprägte Stücke finden sich ebenfalls. Sehr gut gespielt, aber ohne die dunkle Deepness alter Tage. *Monoscope