Der Titel klingt so, als ob es ein Abgesang ist, das letzte Faust-Album? Vorsicht, es kursieren ja 2 Bands des Namens, diese hier ist die um H.J.-Irmler und somit sozusagen das Urgestein! Das prall gefüllte Doppelalbum zeigt die legendäre Avantgarde-Kraut-Rockformation von ihrer besten Seite und den Epigonen, wer der Meister ist. Musik, die aus der Zeit gerissen scheint, keine Kategorien wie Zeit und Raum hat, willkommen in der Transzendenz! Dichte Soundscapelandschaften auf Dronebasis, angereichert mit Irmler´s wilder Orgel oder heftigem Schreien, das Drumming changiert zwischen hypnotisch und irrsinnig. Während der 2. Albumteil sich klar fast in Gänze dem experimentellen Industrial zuwendet, finden sich im ersten Teil auch immer wieder zugänglichere Tracks oft auf hypnotischer, elektrifizierter Basis. Die Geräuschkulissen und der Sound im Allgemeinen sind umwerfend und erinnern dabei immer wieder an die Frühphase der Neubauten. Antikapitalistsiche, nicht-funktionale Musik, die die Postmoderne bewusst ignoriert. Ein reissender Fluss zieht hin zum *Klangbad