Eine der Keimzellen der kanadischen Indieszene, die von Album zu Album noch einen drauf legen. Hymnischer, bisweilen orchestraler Indiepop, der gerne auf Momente und Stilmittel der 70er und 60er zurückgreift, mit mehrstimmigen Vocals agiert und große Instrumentierungen und großen Gestus liebt und dabei doch Melodiosität im Auge behält. Man verliebt sich schnell in das 5. Album der hier 8-köpfigen Band aus Vancouver um Carl Newman, Dan Bejar (Destroyer) und Neko Case, das nur so vor Größe strotzt mit seinem euphorischen, komplex-entrückten Indiepop, der dennoch bestens hängen bleibt. Großer Pop mit Gästen wie Annie Clark (St. Vincent), Zach Condon (Beirut) und Will Sheff (Okkervil River). Eine angemessene Antwort auf Arcade Fire. *Matador