Dieses Album muss man eigentlich in der "Intempesta", der geheimnisvollen Zeitspanne zwischen Mitternacht und Dämmerung hören, und am besten alleine. Der Fluss und Sog der Tracks des Solo-Seitenprojektes von Kreidler´s Detlef Weinrich ist faszinierend. Eine gespenstische Stimmung geistert durch die Stücke, eine kühle New Wave-Stimmung begleitet einen zu hypnotischen Beats zwischen 107 und 116 BPM, zu langsam zum tanzen, zu schnell zum Chillen... Soundtrackgeeignete, aber schon der Rhytmik verpflichtete elektronische Musik jenseits aller Formate, deren Klänge und Rhythmik sich zu einer Atmosphäre verdichten, die weit über das Hörbare hinausgeht und alten Meistern wie Cluster die Hand reicht. *Staubgold