Eigentlich heisst er Avigdor Zahner-Isenberg und der 21-jährige war bis vor Kurzem ein Skateboarder mit moderaten Ambitionen, der sich eines Tages nach einer Hüftfraktur Gedanken darüber machen musste, was er wohl mit dem Rest seines Lebens anfangen sollte. Inzwischen singt das Wunderkind und spielt Gitarre, auch weil ihm seine Eltern niemals einen Game Boy kauften, obwohl er sich den wünschte. Und wie. Inspiriert von Nels Cline, beeindruckt Avi nicht unbedingt mit Originalität, aber einer hohen, wunderschönen Stimme, mit der er einige unglaubliche, ätherische Sachen anstellt zu Musik, die dem 60er/70er Jahre Folk nahe steht mit klassischer Instrumentierung und Orientierung an Vorbildern aus Generationen vor ihm und unterstützt von einer ganzen Band. Kammerfolk deluxe. *Sub Pop