Willkommen in der eigenartigen Welt von Ariel Pink aus Los Angeles, einer bizarren Welt der Widersprüche. Auch sein 6. Album beruft sich auf den zugänglichen, weichgespülten Radiosound der 70er und 80er, aber gleichzeitig ist etwas exotisches, unorthodoxes, trippiges in seinen Songs, was an den eigenartigen Soundeffekten und seinem eigenwilligen Produktionsstil liegt und auch dem unterschwelligen Humor, der sich durch alle seine Stücke zieht. Sein Popinstinkt ist unglaublich, genau genommen eine Hitscheibe, die sich auf all die Musik beruft, die man eigentlich immer uncool fand, aber Ariel´s Art, die Dinge zu verdrehen, bekommt der Sound einen Dreh, den man belächeln kann, der in seiner Exzentrik aber einen ungemeinen Reiz durch sein Songwriting-Talent und die leichte Überzogenheit entfaltet - das hat was von Bowie, Zappa und Roxy Music, geht aber woanders hin. Entdeckt hat ihn übrigens das Animal Collective vor ein paar Jahren, jetzt ist er bei *4AD