"Songs von erhabener Schönheit" attestierten vor drei Jahren die Feuilletons und Medien dem damals 18-jährigen Josef Wirnshofer auf seinem Debütalbum, aufgenommen auf dem elterlichen Dachboden. Auch auf dem Nachfolger leuchten die Sterne von Vorbildern wie Nick Drake oder Elliott Smith, allerdings schlägt der Traunsteiner hier auch eine rockige Richtung ein und macht wieder alles richtig. Unter die Haut gehen seine Songs, vielfältig begleitet von Indierockband oder Kammerstreichern, Akkordeon, Harmonium oder Orgel und schrammeliger Akkustikgitarre. Toll arrangiert, der akustischere, unopulente Konstantin Gropper, ähnlich talentiert, nur mit Hang zum Intimen und Lo-Fi. *K&F