Man fragt sich manchmal, wo Slumberland all diese Bands ausgraben... Hier setzt der polnische Immigrant Adam Malec seine Liebe zu Shoegazer-Pop-Bands wie Black Tambourine oder Jesus & Mary Chain in einem eigenen Bedroom-Pop-Projekt zusammen mit einer Sängerin namens Andrea um, schliesslich gibt es in New Haven, Conneticut sonst nicht so viel zu tun. Tackernde Drums, Layers aus flirrenden unverzerrten und/oder verzerrten Gitarren, die Noisewolken fabrizieren, und ein dreckiger, hüpfender Bass und ein paar subtile Synthies sind auch mit dabei. Die Geheimwaffe in diesen zwischen Struktur und Chaos wabernden Songs ist der wundervolle, fast himmlische Gesang, an deren Melodien man sich anhängt, um davon zu fliegen, während untendrunter die Hölle lärmt und fuzzt. *Slumberland.