Allerorten zurecht mit viel tamtam abgefeiertes Mixalbum des almighty, der ja auch Stellvertreter eines Lifestyles und einer eigenen Ästehtik ist, die hier sozusagen ihr Mixalbum bekommt. Mit visionärer Kraft und außergewöhnlichem Spürsinn vereint er Tracks aus unterschiedlichen Ären und Szenen in einem Brennpunkt voller Passion. Wo die durchschnittliche Mix-CD irgendwie maschinell und austauschbar klingt, glückt Hell hier der große Wurf, House, Techno und Elektropop in einer sehr persönlichen und musikalisch zeitlosen Mischung zu binden. Neben aktuellen Acts wie Dixon, Will Saul und Christian Prommer finden sich hier bemerkenswerte Einblicke in Hells musikalische Wurzeln von David Sylvian über Depeche Mode und Kraftwerk. Hell hat tief in seinen Plattenkoffern geforscht und so unvergessene Tracks wie den King Britt Mix von Josh One´s "Contemplation" oder Baby Ford & Eon's Klassiker "Dead Eye" ausgegraben oder macht einen Break bei den "Robots" des Balanescu Quartet. Und zum Schluss mixt er von seinem eigenen "Germania" in David Bowie´s "This is not America". Auf Vinyl 7 Tracks ungemixt (DJ Linus, Kirkdegiorgio im Carl Craig Rmx, Clara Moto, Christian Prommer im DJ Hell-Rmx, Daniel Wang, DJ Assassin und Walter Murphy) *Get Physical