Debut lief noch unter Pivot, jetzt ohne Vokale, dafür mit Gesang. Kein schlechter Ersatz, ein guter Zug, der den aussergewöhnlichen Klangwelten der Australier eine bessere Griffigkeit verleiht. PVT bannen die Aufmerksamkeit vom ersten bis zum letzten Ton mit ihrem dichten progressiven Sound aus analogen, wabernden Synthiesounds, Noiseelementen, schrägen Rhythmen und plötzlich einsetzenden Gitarrenchords. Auch die Vocals erfahren immer wieder elegante Hall- und Effektbearbeitung und schwirren mal wie Alan Vega oder in Dirty Projectors-Manier während der Vergleich mit den Battles bei der Instrumentierung und Songwriting auch hier nicht hinkt. Die Brillianz der Songs, die Energie und der Detailreichtum sind enorm, die Spannung oft zum Zerbersten und das melodische Potential genauso groß wie die Verspieltheit und Tiefe der Songs. Ein großes, expansives Progpop-Album, das tatsächlich das auch schon geniale Pivot-Debut noch toppt! Klasse! *Warp