Ein so ambitionierter Musiker wie Adam Pierce lässt sich niemals lumpen. Das liegt neben seinem speziellen, lebhaft-komplexen Songwriting und seiner immer vertraut klingenden Stimme auch immer auch an den Kollaborateuren. Seine melancholisch angehauchte Postrock-Indietronica lebt hier großteils von dem Ansatz, den senegalesischen Koraspieler Abdou M´Boup und die Soul-Jazz-Sängerin Somi musikalisch zu integrieren (neben dem bekannten Doug Scharin an den Drums). Eine beeindruckende Scheibe ist ihnen gelungen, stilistisch sehr variabel und gerade wenn die Einflüsse der Musiker zum Tragen kommen, sprühen die Songs förmlich. Dazu noch einige großartige "klassische" Mice Parade-Tarcks mit der Weite-Sehnsucht-Stimmung, die man z.b. auch bei Album leaf findet, hier aber durch komplexere Rhythmik und Instrumentierung brilliert. *Fat Cat