Nachdem Laetitia mit ihrem stilbildenden Gesangsstil fast 20 Jahre lang zusammen mit Tim Gane und Stereolab ein kongeniales Team abgab, trennten sich leider 2009 die Wege. Als Monade hat sie ja bereits 3 Alben mit einem Seitenprojekt veröffentlicht, bei ihrem ersten wirklichen Soloalbum emanzipiert sie sich nach anfänglichem Neu!-Beat beim Opener mit jedem Song mehr vom einstigen Sound. Ihr klarer, unwiderstehlicher Gesang prägt das Szenario natürlich, aber musikalisch geniesst sie ein stilistisch etwas offeneres Songwriting. Wobei das Gitarren-Bass-Schlagzeug-Spiel doch immer wieder an Stereolab erinnert, aber auch Rotlicht-French-Pop wie bei der Version des Les Rita Mitsoukos-Klassikers "Un Soir Un Chien" oder eine Version von Gershwin´s "Summertime" sind möglich. Die Instrumentierungen gehen ebenfalls manchmal etwas weiter. Eine konsequente, vielschichtige, wunderschöne Fortsetzung des Stereolab-Sounds. *Drag City