Das Besondere am Sound von Thomas Meluch ist die subtil-diskrete Integration von Field Recordings-Elementen und Geräuschkulissen und damit das Schaffen von großen Räumen und eines weiten Himmels, ohne dabei auch nur einen Hauch episch zu werden. Wobei seine samtig-weiche Stimme und seine Akustikgitarrenfiguren auch auf dem 3., in EInsamkeit aufgenommenen Album den intimen, wesentlichen Rahmen ausmachen, dazu kommt eine breite Palette perkussiver Instrumentierung. Mit dem Plüschsofa am Hafenquai sitzen und der kommenden Regenfront zuschauen, das Klima in Portland regt die Melancholie wohl entsprechend an. Wunderschön trauriger Acoustic-Folk, manchmal am Rande des Ambient. *Kranky