Ein eher untypisches Release für Conspiracy - so ziehen Flying Horseman ihre Inspiration aus solch illustren Einflüssen wie Townes van Zandt, Woven Hand, Nick Cave und Leonard Cohen. Und so erinnert jeder Track ein klein-bisschen an einen dieser Protagonisten. "Landmark/Lament", mit seinem düsteren, whiskey-geschwängerten gothic-Gospel, weckt Assoziationen zu Nick Cave, "Beats" könnte so auch aus der Feder von David E. Edwards stammen, der methamphetamin-geschwängerte Priesterblues ist allgegenwärtig, man würde ihn in "down under" oder im Süden der USA vermuten, kommt aber aus Benelux, allerdings tut die Herkunft hier nichts zur Sache, solange solch intim-intensiver dark-folk-weirdo-Blues dabei entsteht. Ein intimes Hörerlebnis für verregnete Herbstabende. * Conspiracy