Überraschten schon auf ihrem auf Beggars erschienenen Debutalbum, der Nachfolger erscheint dennoch auf eigenem Label. Wer den tiefen Baritongesang bei The National oder Phantom/Ghost und um sich selbst drehende gezupft gespielte Postrockgitarren, dessen Laut-Leise-Dynamik mit Betonung atmosphärischer Feinheiten, der ist genau richtig bei dem feinfühligen 2. Album der Band aus Leeds. Mit einem Sänger, der oft mehr spricht und flüstert und betont als dass er singt und zwischen Licht und Schatten, melancholisch, hoffnungsvoll und episch abwechselnden Stimmungen blickt die Band eigenständiger, mit weniger Anleihen als auf dem Debut in die Zukunft. *Iliketrains