Wenn man so will, ist NIko Schnabel der deutsche Bonobo und Jason Swinscoe in einem. Weit vorne ist er mit seinem beeindruckenden 2. Album, auf dem man in eine organische, pritzelnde, schimmernde Welt aus unterschiedlich gewichteten Anteilen aus Downbeat, Jazz, äthiopischem Funk, Dub, Afrobeat, etwas Reggae und ganz viel cineastischem Approach eintaucht. Drunter laufen Heavyweight-Basslinien, oben sind öfters Flöten, Piano und Streicher zu hören, der Film-Noir im Kopf ergibt sich ganz alleine bei den Instrumentals, Ursula Rucker spricht/singt auch ein Stück. Grandioses Cinemascope! *Ubiquity