Eigentlich ist es Kammermusik, was der der Nestor der Glasgower Indie-Szene, der am Grenzgebiet von Electronica, Folk, Jazz und Neuer Musik interessierte Bill Wells und Stefan Schneider (To Rococo Rot/Mapstation) da machen. Wells spielt fragile Tonfolgen auf dem Bechstein-Flügel, Schneider nimmt sie mit zwei alten Tonbandgeräten auf und spielt sie mit veränderter Geschwindigkeit ab. Daraus ergeben sich Spiegelungen der Töne und Ideen: Wells antwortet auf die tonalen Verschiebungen, er baut sie ein in seine Improvisation, spielt mit ihnen, entwickelt sie fort. *Karoke Kalk