Selbstzweifel und Melancholie findet man eher selten in Musik aus Kalifornien. Das Debut der Band um Julie Ann Baenziger erstickt nicht in Tränen, aber der behende Folk-Pop rund um Jules´ unglaublich schöne Stimme trägt eine dunkel-traurige, aber auch wärmende Schönheit in sich, nicht nur aufgrund der düsteren Texte, auch wegen der leicht ätherischen Klangfarbe ihrer aussergewöhnlichen Stimme, die durch eine indierockige Variante von Americana-Songs kontrastiert wird, was in bemerkenswerten Licht-Schatten- Spielen resultiert. *Coop