Lasst uns klettern in schwindelnde Höhen. Ganz weit oben über den Wolken am Ende des Himmels wohnt Tom Krell. Tagsüber übersetzt er in Köln ein Buch postkantianischer Philosophie, nachts produziert er unglaublich schönen, enthobenen Below-Fi-R&B. EIne seltsame Faszination strahlt seine Musik aus, die geprägt wird von seiner Falsetto-Stimme, die er einbettet in verspulte, verwindete, abgehangene Below-Fi-Musik, die klingt, als ob sie aus dem Zimmer untendrunter herauftönt und Krell singt und doppelt seine Vocals und klingt ein bisschen wie Bon Iver, ein bisschen angelehnt auch an Timberlake, aber eigentlich wie aus einem Fiebertraum zu kommen scheint. Aussergewöhnlich. *Tri Angle