Die Jungs aus Minnesota klingen auf ihrem 3. Album erdiger und klarer als zuvor, dennoch durchzieht teilweise auch eine gewisse bluesige Schwermut die Songs, was vielleicht daran liegen mag, dass Sehnsucht und Einsamkeit und die Liebe und ihr Verlust das Kernthema ist. Das drückt sich auch in der zumeist freudig-beschwingten Stimmung aus. Die Songs haben mehr Raum, das Songwriting wirkt einerseits etwas verspielter, andererseits mehr auf den Punkt und lässt den einzelnen Bandmitgliedern mehr Raum. Großartig ist einmal mehr die Intensität, Dynamik und Abwechslung in ihrem Indierock-Songwriting mit vielen dezent eingestreuten Querverweisen und Josh Grier´s mitreissende Gesangslines in einem Set-up, das stellenweise klingt, als ob die Violent Femmes mit Modest Mouse eine Scheibe gemacht hätten und sich dabei von alten Calypsoscheiben inspirieren liessen. *Ibid