Der in Berlin lebende Kanadier hält die Pumpe ordentlich in Bewegung mit sehr schönen aus Microteilen zusammengesetzten Housebeats, beweist dabei aber ein tiefgehendes Verständnis für die Umgebung, in der die elegant zusammengebauten Beats laufen. Samples aus Musik aus aller Welt entfremdet er und schafft herrliche cineastische, manchmal auch aufgrund der Weirdness zum Schmunzeln anregende Räume, integriert etwas Jazz, auch ein paar Vocalisten, sogar etwas russischen Walzer und behält dabei doch immer die Tanzfläche im Auge. Sehr rund produzierter, intelligenter und leicht experimenteller House in der tradition älterer Herbert-Sachen. *Cadenza