Kanadisch-englisch-irische Band mit vielseitigem Indiepopalbum, das seine Fühler stilistisch nicht stillhalten möchte und trotzdem sehr homogen klingt. Rotziger Bubblegum-Punk-Pop a la Bis, Belle & Sebastian-Wechselgesang, Orchesterindiesongs, behender Folkpop und ein bisschen Cabaretjazz ist genauso dabei wie eine Spektoresque Piano-Ballade und hier und da ein gewisser Postrockeinfluss, der auf melancholische Pophooks trifft. Interessant daran ist nicht nur die übers Gängige hinausgehende Vielfalt bei den Instrumentierungen mit Akkordeon, Fidel uvm. und der Ideenreichtum bei den Songstrukturen, sondern auch der charmante Gesang von Kim Moore und ihren dialogisierenden Partnern und die textliche Umsetzung. *Chemikal Underground