Agoria-Alben sind tatsächlich immer etwas besonderes, Sébastian Devaud ist ähnlich Laurent Garnier ein Meister der Electronic in allen Facetten, wie sein Backkatalog beweist. Auf seinem ersten, auf eigenem Label erscheinenden Album wendet er sich gerne und oft dem Detroit- und Chicago-House zu, legt teils wunderschöne Tranceangehauchte Ambient-Flächen dahinter, um dann wie bei "Speechless" noch Carl Craig als sexy Anmacher drüber sprechen zu lassen. Dazu gesellen sich einige Tracks mit Cello/Streichern oder Bläsern, die auch mal ins triphoppige reichen und die SängerInnenriege ist glänzend ausgesucht und sorgt zudem für zusätzliche Abwechslung auf diesem sehr ambitionierten Album, das sich mit seinen melodischen Technotracks für den Floor eignet, einige Stücke sind fürs horizontale Listening. *In Fine