In einer leerstehenden Nudelsossenfabrikhalle in Central Falls nahm das New Yorker Trio sein 2. Album auf und postierte die Micros 30-60 Meter entfernt. Der große Raum prägt dann auch die deutlich spukiger und nach grösserer Weite als beim Debut klingenden Songs. Geisterhafte Americana, verletzlich-sehnsüchtiger Kammer-Folk, der sich stellenweise wieder auf Dylan und Waits, aber auch auf die Fleet Foxes, alte Iron & Wine oder auf die Langsamkeit von Savoy Grand bezieht. Orgel, Banjo, Pedal Steel, Akustikgitarre und ein langsam shuffelndes Drumkit schaffen die Surroundings, in denen Ben Knox mit Charisma sepiafarbene Geschichten in unaufgeregter, aber eindringlicher Art sing-erzählt. Wundervoll. *bella Union