Tephra sind beileibe keine Neulinge mehr, so präsentieren sie auf ihrem mittlerweile dritten Album eine präzise Mischung aus Neurosis/Breach-beeinflussten Doom-Metal, garniert mit ausgefeilten Riffs, die sich in noisigen Eruptionen entladen, komplexe Songstrukturen treffen auf mathematische Soundgebilde, verschachtelt und treibend, gerne in Richtung Pink Floyd, allerdings nach der Apokalypse und 5-Halbtöner tiefergestimmt, der Weltuntergang ist stets präsent, die Vocals klingen massiv und gewaltig. Da verwundert es kaum, dass "Tempel" voller Energie und Komplexität steckt, ohne dabei das dramatisch-epische Element zu vernachlässigen. Ein mächtiger Brocken! * Golden Antenna