Gewissermassen die französische Antwort auf die Battles kombiniert mit Instrumental-Fugazi, wobei die Nähe zu Krautrockland D-land keine unerhebliche Rolle spielt. Wie auch schon bei den genialen Vorgängeralben zelebriert das Trio höchsteleganten Postrock, dem man eine länger zurückliegende Postpunkzuneigung genauso anhört wie ihre Zuneigung zu elektronischem, pan-globaler Musik, zyklischem Krautrock, Psychedelic, Spacerock und Drones. Gesang findet rein tonal ohne Worte und Bedeutungen als Instrument statt, dazu gesellen sich neben Gitarren, Drums und Bass noch Fender Rhodes, Vintage-Keyboards, verstärkte Kalimba u.v. mehr. NLF 3 sind ziemlich einzigartig klingende Vertreter in diesem Bereich, die auch hier wieder ein Meisterstück abgeliefert haben, in dem auch die Sounds und Einflüsse von Can, Alice Cotrane, Broadcast, Animal Collective, Fela Kuti und Morricone ihre Spuren hinterlassen haben. *Prohibited