Mit ihrem dritten Album hieven sich die Verteidiger des "Regressive Rock Movements" endgültig in eine Liga mit Bands wie Hot Water Music, The Draft oder auch Doctor Bison. Sänger und Gitarrist David Lee Burdon, der auch schon bei Leatherface mitwirkte, hat daran durch seine "whiskey fueled" Stimme natürlichen einen großen Anteil. Aber durch die Kollegen David Lyon (früher bei Coyote Men), Neil Basset (Golden Virgins) und Greg Robson (The Mercury League) hat er natürlich zumindest semi-prominente Unterstützung. Die Jungs aus Sunderland sind erwachsen geworden, haben den puren Punkrock der Anfangszeit fast komplett hinter sich gelassen, scheuen sich nicht Balladen à la Frankie Stubbs solo auszupacken, hier sogar Bläser, dort ein Klavier, eher emotionaler (Punk)-Rock´n´Roll, teils mit Folk-Einflüssen und dann diese Gänsehaut-Stimme von David Lee. Hier schwingt immer dieses gewisse "Nordost-England Gefühl" mit. Zum einen das Leben in ihrer heruntergekommenen Hafenstadt, zum anderen die gemeinsame Band, die (fast) alles ersetzt und die Trostlosigkeit statt in Zynismus in große Musik verwandelt. Das war bzw. ist bei Leatherface, The Jones oder auch Stokoe so. Vierter Durchlauf, es wird immer besser, die Platte entwickelt sich * Boss Tuneage.