Das bislang homogenste Album der New Yorker. Und übertrifft in seinem Charisma und seiner stilistischen Erhabenheit und Unvergleichlichkeit jegliches Seitenprojekt, bei dem Mastermind Dave Sitek oder andere Members ihre Finger im Spiel hatten. Wie eigentlich auf den ersten Blick hier unpassendes musikalisches Gut von Blues bis Reggae, Country bis Jazz und experimentelles unauffällig aufgegriffen und in den wiederum höchst modernen Sound mit seinen Querverweisen zu Electronic, Funk, Soul, Gospel und Indierock überführt wird, ist einzigartig und ein bisschen auch wie eine Reise durch Teile der New Yorker Musikgeschichte. Ob mit Vampire Weekend-Gitarre mit afrikanischer Konnotierung, ob mit elektropoppiger Basisline mit wavigem Bass oder im großen Raum zu Orgel, dank der gelungenen Gesangsmischung wiederum ein klasse Wurf und eine ungewöhnliche, aber auch poporientierte Scheibe. *Interscope