De Staat gehören zu den größten Alternative Acts in ihrem Heimatland Niederlande. Sie spielten auf so prestigeträchtigen Festivals wie Lowlands, Pinkpop, Sziget, Reeperbahn Festival und Glastonbury. Nun müssen sie mit ihrem Zweitling "Machinery" beweisen, dass mehr in der Band steckt als heiße Luft. Während der Opener "Ah, I See", mit seiner MIschung aus Blues, Funk und Electro, noch an die Art Noise-Dance-Rock erinnert, wie ihn auch Future Of The Left zu spielen pflegen und "Sweatshop" den Groove hält, gesellen sich urplötzlich female Vocals hinzu, die Reise führt weiter ins London der 60er Jahre, der mehrstimmige Harmoniegesang würde auch den Queens of the Stone Age gut zu Gesicht stehen, diese scheinen im weiteren Verlauf der Aufnahmen einen gewaltigen Einfluss auf das songwriterische Talent der Holländer gehabt zu haben, denn der hier archivierte Disco-Psycho-Funk klingt mit zunehmender Dauer immer mehr wie eine dick produzierte Version der Desert Sessions. * Mascot