Die percussiven Möglichkeiten seines präparierten Pianos lotet Volker bertelmann weiter aus und auch hier wieder anders als auf den Vorgängern. Die definitiv percussivste und somit auch zugänglichste Scheibe bislang, inspiriert durch 90er-Minimal-Electronic, umgesetzt mit ordentlich Streichern und Bläsern und nicht unähnlich M. Von Oswald´s Neoklassik-Techno-Szenarien. Hauschka komponierte aber selbst, schafft wunderschöne Redundanzen und Repetitionen, ein Drehen um sich selbst und die Töne, das klingt famos und mutig und überträgt die Mechanik des Minimal-techno auf die ganz andere Instrumentierung. Unterstützt wurde er dabei von Joey Burns (Calexico/Cello) und den Schlagzeugern Samuli Kosminen (Múm) und John Convertino (Calexico) sowie die Grammy Award Gewinnerin Hilary Hahn (Geige). *Fatcat