Barry Lynn hat sich bereits verdient gemacht als einer, der Dubstep aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet hat, bevor andere auch damit anfingen. Als Pionier ist er auch schon wieder ganz woanders und lässt Dubstep weitestgehend hinter sich. Der Albumtitel ist Referenz an einen bekannten Effekt aus der Videokunst, in dem ein Bild allmählich zu einem anderen wird. Der Einfluss dunkler, industrial-angehauchter Früh-90er-Electronic mit einem gewissen Horrorappeal durchzieht die an der Oberfläche freundlich scheinenden Tracks. Das mit Hilfe von Keyboards, Drumcomputer, Echo, Tape und hier und dort sogar einer E-Gitarre eingespielte Album ist näher an den Hypnagogic Pop-Produktionen von Theo Parrish zu verorten als bei dem nächsten angesagten Dubstep-Jungspund. *Planet Mu