Ein Musiker, der schon einiges bewegt hat als Gitarrist bei Them Crooked Vultures, Queens of The Stone Age, Spinnerette, PJ Harvey oder Mark Lanegan. Auf seinem Solodebut bleibt der Verzerrer weitestgehend aus, auf der akustischen klampft Alain aber intensiv, virtuos und vielfältig. Obwohl das Album eine tief empfundene, ehrliche und hypnotische Sammlung von Songs ist, die Alain im Andenken an seine verstorbene Ehefrau geschrieben hat, kommt nicht allzuoft Melancholie auf, sondern es keimt eher Hoffnung. Der Einfluss der o.g. Bands hat Spuren beim Songwriting und den Klangfarben hinterlassen und Johannes beweist Eigenständigkeit, Virtuosität und zeigt seine Klasse beim Songwriting, auch wenn er vielleicht nicht der größte Sänger ist. *Rekords Rekords/Domino