Es fühlt sich ein wneig an, als würde man durch eine Matrix aus kühl beleuchteten, neuronalen Netzen gleiten. Annabel Alpers und ihre weiche(n) Stimme(n), die sie auch mit Sampler duplizert, verhallen lässt und miteinander korrepondieren lässt, sind das wohltuende Zentrum des 3. Albums. Etwas geisterhaftes, gläsernes, einsames und gleichzeitig wärmendes schwingt in diesen Gesangslines, die sich oft auffächern, um sich dann wieder zu konzentrieren. Ummalt und umspült wird diese faszinierende Art des Gesangs von größtenteils von Synthies geleitetem Psych-Pop, der aber auf Livedrums und Percussion, und immer wieder auch auf Gitarre oder zusätzliche Instrumente zurückgreift. Eine surreale Galaxie voller ungewöhnlicher, ungehörter Melodien. Von Nicholas Vernhes im Rare Book Room in Brooklyn (Animal Collective, Beach House) produziert. *Souterrain transmissions