Die Australier sorgten 2010 mit ihrer Debut-EP für eine Menge Furore. Die dort begonnene, durch Täler und über Gipfel führende Wanderung zwischen Folk und akustischem Psychedelic-Pop mit Akustikgitarren und mehrstimmigen Gesangspassagen geht auf voller Länge weiter. Wobei es einem Middle East nicht so leicht machen wie Fleet Foxes, Mumford oder Midlake, sondern immer wieder nach auf den Boden der Seele abtauchen in experimentellere, manchmal auch ganz ruhige Sphären, die evtl. auch mal nur vom Piano begleitet werden. Neben introvertierterem Songwriting mit Bon Iver-Intensität finden sich aber aber auch eingängige Stücke hier mit memorablen Hooklines. ! *PIAS