Bisher saß Andy Cabic immer gerne im Retrozug des Freakfolk, ohne Umsteigen. Auf dem neuen Album hallen die Echos der 60er und 70er, von Psychedelic und Folk, immer noch in den Songs, aber gleichzeitig klingt sein mit nun artifizillen Elementen angereicherter Folk-Pop nun wie eine Himmelfahrt, eine verhuscht-verträumte Reise entlang Wolken und Wiesen. Für mehr Ambience sorgen die sphärisch, mit Soundeffekten versehenen Akustikgitarren, auch Synthies sind vermehrt zu hören. Diese instrumentell umfassende Seelenmassage erinnert in seiner betonung von Schönheit und Wärme so an die nicht unähnlichen Junip. *Subpop (Vinyl)/Bella Union (CD)