Das brasilianische Damenkollektiv mit Schauzbart-Herr driftet weiter in Richtung Pop, vielleicht auch geschuldet der besseren Beherrschung der Instrumente. So ein bisschen muss man dabei auch an den Weg denken, den Chumbawamba gingen. Die Einflüsse sind vielfältig, neben oft juvenil klingenden diskoiden Electro-Pop-Sounds und -Songs finden sich hier auch ordentlich Querverweise zum erwachseneren New Yorker Disco-Punk-Sound, zu Flamenco, Reggae, Ska oder auch afrikanischer Musik. Mit weltoffenen Ergebnissen. Gerade die oft skandierten Vocals haben dabei sympathischerweise etwas Naives, nach vorne gehendes und auch etwas Punk-Attitüde bewahrt. CSS schrecken vor nichts zurück und klingen mit ihrem Agit-Melting Pot-Sound dabei recht affin zu jungen wilden Hittern wie den Crystal Fighters, die eine kernig rockende Gitarre ja auch zu schätzen wissen. *Coop