LP mit dickem Klappcover! Auch das 3. Album nach 4 Jahren Pause klingt eigenwillig und raffiniert, ein melodieseeliger Trubel, in dessen Mittelpunkt der nölende, nach wie vor ein wenig an David Byrne erinnere Alec Ounsworth steht, der aber hier nicht nur übermütig, sondern auch mal verzweifelt oder hoffend klingt. Auch musikalisch ein bunter Stilgarten, in dem getragene Synthieflächen genauso spriessen wie straight nach vorne wavende Songs mit Akustikschrammelgitarren und Offbeat, schleppende Klavierrocker, potentielle Indiehits wie das zeitlos, sich um sich selbst drehende "Maniac" und gerne auch ein bisschen mehr Pathos als man sie in Erinnerung hatte. *Coop