Das Quartett aus London ist nicht die erste Truppe, die sich mit geschrammelten Gitarren auf Phil Spector und Girl Group-Sound bezieht. Aber kaum eine andere Band hat dieses Jahr so zielstrebig Popsüsslichkeit (bei den Vocals) mit mitreissenden Refrains und Dissonanz und Dunkelheit beim Bandacting zusammengeführt. Und gerade bei den wie Sonnenstrahlen in der Dämmerung einfallenden Vocals sind sie schwer zu toppen, so brilliant und vielschichtig haben sie weibliche und männliche Stimmen ineinander verschachtelt. Das Tempo ist meist hoch, ein Offbeat gibt Strom und die Gitarren sind schön scharf geschlagen. Irgendwo zwischen Best Coast, Dum Dum und Vivian Girls mit Surfausflügen wie dem galloppierenden Dick Dale-meets-Nico Surf rocker "Beachy Head". *Slumberland/Bella Union