Ein wahres emotionales Drama entwickelt sich auf Bluenecks drittem Album. Die aus Bristol stammende Band flüchtet sich auf "Repetitions" in eine Traumwelt aus zartbitterem Sad-, Slo- und Postcore", der wehklagende Gesang trägt tiefe Trauer, Kummer soweit das Auge reicht. Im unteren slo-motion Tempo, begleitet von Klavier, Violine, Cello und einer Vielzahl an analogen Synths, erinnert der Vibe an die sträflichst unterbewerteten Savoy Grand, Gregor Samsa und all die anderen Berufsmelancholiker, deren Sound stets zwischen Hoffnung, Trübsal und Aufbruch pendelt, und dabei mindestens nach Skandinavien, wenn nicht gar Island klingt. Kaum zu fassen an Schönheit. * Denovali