Seit über 15 Jahren ist das Duo im Halblicht unterwegs zwischen Indie-Rock-Noir und Dream-Pop. Sängerin Jennifer Charles beeindruckt auf dem 7. Album mit einer slicken, über den Dingen zu stehen scheinenden, gleichzeitig unnahbar, unschuldig wie intim und lasziv klingenden Stimme, die perfekt zu ihrer Cocktailkleidcoolness passt und hier so gut klingt wie nie zuvor. A stunning voice! Das klingt öfters wie Mazzy Star zusammen mit den Bad Seeds, Charles kriecht auch zu minimalistischeren Arrangements mit Acousticgitarre, ein paar Kammerfolk-Streichern und Piano plus Walzerrythmus mit ihrer Art von Mörderballaden in die Eingeweide. Herrlich melodramatisch. *Vicious Circle