Tiersen ist wirklich ein irrer Typ, ein Genie. Er knüpft mit seinem 7. Album direkt an den düsteren, visionären Sound des tolle Schwesteralbums "Dust Lane" an, auch wenn er hier vielleicht öfters losfliegt und dann auch mal mit elektronisisierten Himmelsexpeditionen im Krautrockkosmos mit Pink Floyd-artigen Vocals spielt, er kehrt doch immer wieder zurück zu seinen ausladenden und auch im höheren Tempo dargebotenenen Indie- und Postrockmasterpieces zurück, die einen immer wieder mit ihrer Energie und Dynamik und instrumentellen Vielfalt zum Schreien vor Glück bringen können. Wie immer hat Tiersen alle Instrumente selbst eingespielt und übereinander geschichtet zu den organisch-hypnotischen Masterpieces eines weiteren Highlights seines Kataloges. *Mute