Musikalisch orientieren sich die (Wahl-)Wiener an hauptsächlich New Yorker Vorbildern, greifen oft auf den tanzbaren Post-Punk-Funk von Radio 4 bis !!! zurück, der Bass groovt, der Beat schiebt, die Gitarre läuft quer und noiselt und Sänger Maurice Ernst ist nicht nur ein Artist mit den Worten, auch mit den Tönen und erinnert in seinem Gesangsstil auch mal an David Byrne von den Talking Heads. Der Spagat zwischen zackiger Unbequemlichkeit mit komplexen Songaufbauten und cool kanalisierter Experimentierfreude, rauschhafter bis surrealer Poesie und mitreissenden melodiösen Parts gelingt dem jungen Quartett hervorragend auf ihem 2. Album. Klasse! CD mit Klappdigipak. *Schoenwetter