Steve Albini produziert mittlerweile so ziemlich jeden halbgaren Dünnpfiff, scheinbar erst die nordischen Götter des blutdurchtränkten Necro-Noises konnten den Meister aus seinem Dornröschenschlaf wecken. "Solar Anus" ist mit allen Wassern gewaschen, Amphetamine und Reptilien ziehen sich wie ein roter Pfaden durch das Album, das norwegische Duo zeigt sich in Höchstform, es dröhnt wie bei den Melvins in der Garage, die Vocals könnten auch von Killdozer stammen, und am Ende der Aufnahme reicherte Arabrot-Kollaborator Concept.Virus einige Tracks mit seiner Elektronik an - davon ablenken, dass sich der Sound auf die primitive Kraft von Rhythmus, Riff und Stimme konzentriert, die dreckige Prosa herausrotzt, gelingt aber auch ihm nicht! * Fysisk Format